Meine Erfahrungen mit dem „Diplomlehrgang zum Social Media Manager/in“ und dem Kurs „Projekt- & Zeitmanagement“

Ich stehe kurz vor dem Ende meiner 1-jährigen Bildungskarenz und möchte meine Erfahrungen hier mit euch teilen.

Vor Beginn des Diplomlehrgangs zum Social Media Manager/in habe ich bereits einige Jahre im Bereich Marketing gearbeitet und hatte jedoch ein völlig anderes Bachelorstudium (Landschaftsplanung-Landschaftsarchitektur) abgeschlossen. Ich bin irgendwie ins Marketing reingerutscht, da ich zunächst Praktika im Sommer in dem Bereich absolviert habe, danach Teilzeit neben dem Studium gearbeitet und nach Abschluss des Studiums sofort Vollzeit von meiner damaligen Firma übernommen wurde. Ich hatte mir bereits ein großes Fachwissen im Marketing angeeignet aber wusste auch dass mir eine Ausbildung im Marketing bestimmt neue Inputs und Blickwinkel vermitteln und das fehlende Know-How ergänzen würde. …und zum Glück kann ich sagen, dass dieses Fernstudium alle seine Vorstellungen und Versprechungen gehalten hat. Ich konnte zeitlich und örtlich flexibel die Kurse absolvieren, mein Know-How vertiefen und viele praktische Tipps bekam ich obenhin noch serviert.

Ich hatte mir 3 Kurse für den Diplomlehrgang ausgesucht, 2 Social Media Kurse und einen Kurs zum Projekt- und Zeitmanagement. Die Social Media Kurse waren für mich ein Mix zwischen Gewusstem, das ich mir bereits in meinem Beruf selbst beigebracht habe und neuen Tipps und Hintergrundwissen. Der letzte Kurs Projekt- und Zeitmanagement war etwas allgemeiner gestaltet, wobei ich finde, dass gerade die Basics im Arbeitsalltag gerade so wichtig sind. Gestartet mit, wie man richtig Ziele setzt, ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Erkenntnissen, da man dieses leicht aus den Augen verliert. Es bedeutet für mich, dass es nicht nur wichtig ist einen Step nach dem anderen zu gehen sondern zu wissen wohin man überhaupt gehen möchte. Es bringt einem persönlich als auch beruflich wenig wenn man tausend Schritte in die falsche Richtung macht. Schriftlich Ziele formulieren, Prioritäten setzten und einen zeitlichen Rahmen zu bestimmten – das sind die Kernaussagen.

Die Instrumente der Tagesplanung sind ebenso „Lifesaver“ im Berufsalltag. Witzig finde ich hierbei, wenn man bereits, sowie ich, einen planerischen Beruf wo man mit Projekten und Events zu tun hat, ergeben sich die Tools meistens wie von selbst. Der Merkzettel (bei mir war es damals meine Schreibtischunterlage, wo ich meine Gedankenblitze notiert habe), die Checklisten (Aufgaben nach Prioritäten geordnet) und der Terminplan (damit man zeitlich nie den Überblick verliert).

Konkreter wurde der Kurs mit dem wirklichen Projektmanagement-Teil. Wie man am Besten ein Projekt startet, wie die Projektplanung funktioniert, wie sich das Projektteam zusammenstellt, worauf man achten muss (Ringelmann-Effekt, Stakeholder, …), wie sich die unterschiedlichsten Projektphasen verhalten und was zu tun ist, ect. Diese ganzen Punkte werden im Kurs sehr übersichtlich und praxisnah vermittelt. Ich finde es außerdem großartig, dass es viele Exkurse und Tipps mit dem richtigen Umgang miteinander im Team gibt. Einerseits wie man als Teamleader richtig delegiert und motiviert, wie man am Besten Meetings praktiziert oder auch wie man mit Konflikten umgeht.

Zum Schluss möchte ich mich sehr herzlich bei den Professoren für das erlernte Wissen, den zahlreichen Youtubevideos und Tipps bedanken und außerdem ein großes Dankeschön dem tollen Studienservice-Team, die jede Frage so schnell wie möglich beantwortet haben und den Kursverlauf so angenehm wie möglich gestaltet haben.

am 10.10.2023 von Teilnehmerin des Lehrgangs Diplomierte*r Social Media Manager*in erstellt