Der LL.M. Wirtschaftsrecht: Risiko-, Krisen- und Katastrophenmanagement bietet Ihnen die ideale Möglichkeit, sich gezielt auf die rechtlichen und strategischen Herausforderungen im modernen Risikomanagement vorzubereiten – und Unternehmen sicher durch komplexe Krisensituationen zu führen.
Stärken Sie die Krisenfestigkeit Ihres Unternehmens – mit juristischer Expertise im Risiko-, Krisen- und Katastrophenmanagement!
Ihr Nutzen auf einem Blick:
Rechtssicheres Risikomanagement: Sie kennen die gesetzlichen Grundlagen, Normen und Vorschriften im Risiko- und Krisenmanagement – und wenden sie sicher in unternehmerischen Entscheidungssituationen an.
Krisenszenarien professionell analysieren:Sie bewerten komplexe Bedrohungslagen strukturiert und entwickeln fundierte Strategien zur Prävention, Steuerung und Bewältigung unternehmerischer Krisen.
Strategisch handeln unter Druck:Sie verstehen psychologische Entscheidungsmechanismen in Ausnahmesituationen – und nutzen dieses Wissen, um auch unter Druck verantwortungsvoll und vorausschauend zu handeln.
Effiziente Abläufe & Maßnahmen entwickeln: Sie gestalten organisatorische Abläufe für den Ernstfall, beurteilen die Wirksamkeit von Steuerungsmaßnahmen und sorgen für reibungslose interne Prozesse in Krisenzeiten.
Katastrophen professionell managen: Sie setzen Ihr Wissen im gesamten Katastrophenmanagement-Zyklus ein – von der Prävention über die Intervention bis zur Wiederherstellung, inklusive staatlicher Schutzsysteme wie SKKM.
Compliance & Datenschutz souverän umsetzen: Sie führen interne Untersuchungen bei Verdachtsfällen durch, setzen Compliance-Management-Systeme um und beherrschen DSG und EU-DSGVO auch unter Krisenbedingungen.
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Die Fachhochschule Kärnten ist eine große, anerkannte Fachhochschule für angewandte Wissenschaften im österreichischen Bundesland Kärnten.
5 Standorte: in den Städten Klagenfurt, Villach, Feldkirchen und Spittal an der Drau.
Gründung: 1995
Studierende: ca. 3.000
Qualitätssicherung: FH Kärnten ist AQ Austria akkreditiert und zertifiziert
Anabin (Deutschland): FH Kärnten bei Anabin mit H+ akkreditiert (höchste Stufe)
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Während der gesamten Weiterbildung erwarten dich wöchentlich spannende Online-Live-Webinare mit erfahrenen Dozent*innen – von A bis Z, für jedes Themengebiet.
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Zielgruppe
Der LL.M. Wirtschaftsrecht – Vertiefung Risiko-, Krisen- und Katastrophenmanagement ist besonders geeignet für:
Führungskräfte und Mitarbeiter*innen in Rechts- und Personalabteilungen.
Bereichs- und Abteilungsleiter*innen mit Interesse an rechtlichen Themen.
Mitarbeiter*innen in Anwaltskanzleien, Notariaten und bei Gerichten.
Mitarbeiter*innen in Banken, Versicherungen, Behörden, welche mit Rechtsthemen befasst sind.
Führungskräfte und Mitarbeiter*innen in Steuerberatungskanzleien sowie Unternehmensberatungen.
Geschäftsführer*innen, Prokurist*innen.
Selbständige Wirtschaftsrechtsexperte*innen und Berater*innen.
Mitarbeiter*innen in Berufsverbänden und Interessenvertretungen (Kammern).
Mitarbeiter*innen der Sozialversicherungsträger*innen.
Personen mit rechtlicher, wirtschaftlicher oder kaufmännischer Vorbildung.
Personen, die in Bildungskarenz ihr Wissen erweitern möchten.
Personen, die neben einer Vollzeitbeschäftigung zeitlich flexibel studieren und sich auf den nächsten Karrieresprung vorbereiten möchten.
Personen, die eine zeit- und ortsunabhängige Weiterbildung bevorzugen.
Personen, die sich gerne mithilfe neuer Medien (Internet, Lernvideos, Online Lernmaterialien) weiterbilden möchten und sich selbständig die Lern- und Prüfungszeiten einteilen möchten.
Rechtsaffine Absolvent*innen anderer Studienfächer, die sich in Wirtschaftsrecht weiterbilden wollen.
Curriculum LL.M. Wirtschaftsrecht – Vertiefung Risiko-, Krisen- und Katastrophenmanagement
Curriculum LL.M. Wirtschaftsrecht: Risiko-, Krisen- und Katastrophenmanagement
Vertiefungsmodule: Risiko-, Krisen- und Katastrophenmanagement
Absolvent*innen des Vertiefungsmoduls Risiko- und Krisenmanagement sind in der Lage …
die Grundlagen im Bereich des Risiko- und Krisenmanagements zu erläutern.
die gesetzlichen Grundlagen und Normenregelungen im Bereich des Risikomanagements und deren Bedeutung für unternehmerisches Risikomanagement zu erklären.
die unterschiedlichen Risikofelder und Krisenszenarien sowie deren angemessene Analyse und Handlungsoption zu kategorisieren.
die psychologischen Mechanismen der Entscheidungsfindung in der Risikobeurteilung und in Krisenzeiten zu beschreiben.
die Angemessenheit und Zweckmäßigkeit verschiedener Steuerungsmaßnahmen im Risikomanagement und in der Krise zu beurteilen.
die personellen und organisatorischen Anforderungen für die Aufbau- und Ablauforganisation im Risiko- und Krisenmanagement zu analysieren.
die einzelnen Prozessschritte im Risikomanagement und die Anwendung von Analysemethoden und Instrumenten der Risikoanalyse zu erläutern.
die einzelnen Krisenphasen und die hierfür erforderlichen Ansätze und Methoden zu erklären.
durch das Verständnis zeitkritischer, psycho- und kommunikationsdynamischer sowie methodenbasierter Faktoren im Entscheidungsprozess Problemlösungsansätze zu bestimmen.
geeignete Medieninstrumente durch Medienkompetenz und das Verständnis der Medienlogik auszuwählen.
zwischen Risikomanagement und Business Continuity Management zu unterscheiden.
Aufgaben des Business Continuity Managements in den einzelnen Phasen zu organisieren.
Absolvent*innen des Vertiefungsmoduls Katastrophenmanagement sind in der Lage …
den Katastrophenbegriff und die Katastrophenforschung zu beschreiben.
das Katastrophenmanagement als komplexe Managementaufgabe zu diskutieren.
Krise und Katastrophe sowie Krisenmanagement und Katastrophenmanagement kritisch gegenüberzustellen.
den Katastrophenmanagementzyklus zu erläutern.
das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM) in Österreich und Inhalte der ÖNORM S 2304 zu beschreiben.
ausgewählte Methoden zur Analyse und Bewertung von Katastrophenmanagement anzuwenden.
die Herausforderung, Randbedingungen und klassische Modelle von Krisenentscheidungen zu erläutern.
Business Continuity Management (BCM) und in dessen Rahmen die Rolle des Krisenstabs sowie die Funktion des Krisenmanagements zu erläutern.
die Ziele, Schritte und Grundbegriffe einer Business Impact Analysis (BIA) sowie deren praktische Durchführung anhand eines Beispiels zu erklären.
Stabsarbeit, Verantwortung und Herausforderung der Führung im Katastrophenmanagement zu diskutieren.
den Panikmythos, die Katastrophe als soziales Problem und das Impact-Zonen-Modell nach Tiryakian anhand von Beispielen darzustellen.
die Bedeutung der Ersthelfenden- und Freiwilligenkultur und die Vorgehensweise beim Critical Incident Stress Debriefing (CISD) zu beschreiben.
Kernelemente und Komponenten des globalen und europäischen Katastrophenmanagements zusammenzufassen.
die Grundlagen des Zivilschutzes im EU-Rahmen zu erläutern.
das Katastrophenschutzverfahren der Union (UCPM), die Internationale Strategie zur Reduzierung von Katastrophen (ISDR) und die Internationalen Gesundheitsvorschriften zu beschreiben.
Krisenkommunikation anhand von der Ritualismusthese, verhaltensbiologischen Grundlagen und den Schritten menschlicher Verarbeitung kritisch zu erläutern.
die Grundsätze, Grenzen und das Transmissionsproblem von Prävention zu beschreiben.
typische Frühwarnfehler, die Segmente der Frühwarnkette und den Umgang mit Frühwarnzeichen zu erläutern.
die Bedeutung von Resilienz im Kontext von Katastrophenmanagement anhand von den vier Dimensionen von Resilienz und des Konzeptmodells urbaner Resilienz zu erläutern.
Absolvent*innen des Vertiefungsmoduls Compliance, Corporate Governance und Regulation sind in der Lage …
die relevanten nationalen und internationalen Gesetze, Vorschriften und Richtlinien, die für Unternehmen gelten, insbesondere in ihrer jeweiligen Branche, anzuwenden.
Compliance-Management-Systeme und andere interne Kontrollsysteme zu konzipieren.
interne Untersuchungen durchzuführen, um mögliche Compliance-Verstöße aufzudecken und zu beheben.
Compliance-Risiken zu evaluieren.
Compliance-Maßnahmen in Unternehmen zu beurteilen.
komplexe rechtliche und ethische Fragen im Zusammenhang mit Compliance und Regulation zu analysieren.
komplexe Compliance-Themen klar und präzise für verschiedene Zielgruppen darzustellen, einschließlich des Managements, der Aufsichtsbehörden und anderer Stakeholder*innen.
effektiv mit anderen Fachbereichen wie Recht, Finanzen, Personalwesen und IT Compliance-Strategien zu entwickeln.
kulturelle Unterschiede und ethische Aspekte bei der Umsetzung von Compliance-Programmen zu diskutieren.
die Auswirkungen von Compliance auf verschiedene Geschäftsprozesse zu benennen.
Compliance-Strategien zu entwickeln, die zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.
innovative Lösungen für Compliance-Probleme zu definieren.
Absolvent*innen des Vertiefungsmoduls Datenschutzgesetz (DSG) und EU-Datenschutz Grundverordnung (EU-DSGVO) sind in der Lage …
die relevantesten Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des österreichischen Datenschutzgesetzes zu analysieren; einschlägige Rechtsfragen zu diskutieren.
die Methoden zur Überprüfung, Koordination und Einhaltung der geltenden Datenschutzvorschriften zum Schutz personenbezogener Daten zusammenzufassen.
die wichtigsten Aufgaben eines*einer Datenschutzbeauftragten nach Art. 39 DSGVO zu erläutern.
die Prozesse der Informationssicherheit auf Basis der IOSO/IEC 27001 darzustellen.
die grundlegenden Schritte einer Datenschutz-Folgenabschätzung gem. Art. 35 DSGVO zu entscheiden; ihre Durchführung zu analysieren.
in Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden die Einhaltung der wichtigsten Datenschutzvorschriften durchzuführen.
Basismodule
Absolvent*innen des Basismoduls Grundlagen der Betriebswirtschaft & Ökonomie sind in der Lage…
wirtschaftswissenschaftliche Sachverhalte grundlegend zu diskutieren.
Problemstellungen und Aufgabenstellungen innerhalb und rund um ein Unternehmen/eine Volkswirtschaft zu verstehen.
die klassischen Marketinginstrumente (Preis, Produkt, Kommunikation, Vertrieb) zu erläutern.
mögliche ausgewählte Organisationsformen zu skizzieren.
ausgewählte Führungstheorien & Führungsstile zu vergleichen.
die Hintergründe des Konsumentenverhaltens zu beschreiben.
die Stromgrößen der Unternehmensrechnung (Ein- und Auszahlungen; Einnahmen & Ausgaben; Erträge & Aufwendungen; Kosten & Erlöse) zu unterscheiden.
die Instrumente des Jahresabschlusses zu erklären.
ausgewählte Kennzahlen im Zuge der Jahresabschlussanalyse zu berechnen.
verschiedene ausgewählte Finanzierungsformen gegenüberzustellen.
Konfliktmanagement & Mediation | Unternehmensnachfolge: Sind hier Konflikte vorprogrammiert?
Beschäftigungsmöglichkeiten und mögliche Arbeitsbereiche
Absolvent*innen des Hochschullehrganges LL.M. Wirtschaftsrecht – Vertiefung Risiko-, Krisen- und Katastrophenmanagement sind gefragte Persönlichkeiten in der Wirtschaft und es stehen Ihnen zahlreiche Karrieremöglichkeiten offen, beispielsweise in folgenden Bereichen, Branchen und Einrichtungen:
Interessensvertretungen, Arbeitgeber*innenverbände und Kammern
Sozialversicherungsträger*innen
öffentliche Verwaltungen (Bund, Land, Gemeinden), staatliche Dienstleistungsbereiche und Behörden
Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen