Innovationsmanagement und Open Innovation

WWW: Warum Wirtschaftsakademie Wien?

 
Wie selektiere ich im Dschungel von Anbietern von Online Studien richtig? Wie motiviere ich mich? Was ist mein persönliches Learning?

Liebe LeserInnen,

vor ungefähr einem Jahr habe ich mich dazu entschieden in Bildungskarenz zu gehen. Um mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterzuentwickeln. In den letzten Monaten vor Antritt der Karenz habe ich mich intensiv mit der Auswahl von Weiterbildungen im Online Segment auseinandergesetzt. Mir war klar, dass die Weiterbildung, mich bei meinem bisherigen Berufsweg, der Arbeit in der Werbebranche, unterstützen soll und mich nicht davon abbringen soll. Zudem war mir zeitliche Flexibilität und ein verlässliches Institut – hinsichtlich der Beratung – wichtig.

Die Qual der Wahl

 
Der Weg von der Auswahl des Anbieters bis hin zur Auswahl des Kurses war zugegeben etwas holprig.
Wer sich bereits mit der Thematik beschäftigt hat weiß, dass es unzählige Anbieter von Fernlerngängen bzw. Kursen und Studienangeboten gibt. Manche können meiner Meinung nach rasch ausselektiert werden, weil schon allein der Web Auftritt darauf schließen lässt, dass das Studienmaterial und deren Methoden veraltet, kaum intuitiv und mitunter recht lieblos aufbereitet wurden. Interessanter wird es, wenn man gegen Ende der Vorauswahl (zwischen zwei oder drei Anbietern) seinen zukünftigen Weiterbildungspartner festlegt. Man klickt sich abermals durch alle Kursangebote, lässt sich Info-Material zusenden, wertet dieses für sich aus und testet anhand von Musterbeispielen das Gefühl des Onlinelernens. Ein Telefonat mit der Studienberatung hier, eine Mail da. Ja, ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht! Nicht unerwähnt möchte ich auch die Kostenfrage lassen, da auch hier ein breites Angebot im Netz vorzufinden ist. Für mich persönlich war relativ leicht feststellbar, wenn Preis und Leistung nicht zusammengepasst haben. Vor überteuerten Angeboten, bei denen nicht eindeutig klar ist, wofür man sein Geld investiert, sei an dieser Stelle gewarnt.

Meine finale Entscheidung habe ich getroffen, nachdem mir die MitarbeiterInnen der Wirtschaftsakademie (an dieser Stelle meine ich ausnahmslos alle) das Gefühl gegeben haben, an meinen Fragen, Bedenken und Unklarheiten wirklich interessiert zu sein und immer wieder rasch Lösungen angeboten haben. Alles schien auf Anhieb sehr strukturiert, das Kursangebot ist breit gefächert und deckt vieler meiner beruflichen Interessen ab. Die Online Plattform ist sehr intuitiv aufgebaut und das Nachrichtenforum gibt einem das Gefühl ein Teil einer Community zu sein, die ein ähnliches Ziel verfolgt.
Das Anmeldeverfahren war sehr unkompliziert und schon bald durfte ich einen, für mich neuen Schritt des Lernens setzen und mit dem Kurs „Innovationsmanagement und Open Innovation“ im November starten.

M wie Motivation

 
Zweifel ob man die notwendige Selbstmotivation im Rahmen einer Online Ausbildung aufbringen kann, haben meiner Meinung nach durchaus ihre Berechtigung. Wer schon mal eine Ausbildung mit verpflichtenden Präsenzstunden absolviert hat, weiß allerdings auch, dass diese nicht zwangsläufig Motivation mit sich bringen. Ganz im Gegenteil. Jeder hat sein eigenes Lerntempo, Stunden oder Tage an denen er mehr oder weniger motiviert ist. Ein Online-Lehrgang ermöglicht es, sein ganzes Potential auszuschöpfen, wenn man aktiv und motiviert bei der Sache ist. Ob du die verpflichtende (online) Anwesenheit zeitig am Morgen oder als Nachteule absolvierst, bleibt dir überlassen. Mit der LernApp am Handy oder am Tablet fällt es auch leicht, etwaige Wartezeiten oder Fahrwege im öffentlichen Verkehr mit Lernen zu überbrücken. Nach einigen Tagen habe ich so sehr effiziente Wege gefunden, mich mit den Lernunterlagen zu beschäftigen und motiviert bei der Sache zu bleiben.
Inhaltlich fand ich die Auswahl und Aufbereitung meines Kurses sehr spannend und konnte die einzelnen Themenbereiche mit viel Freude und Neugier durcharbeiten.
Das Angebot an prüfungsrelevanten Inhalten, ergänzenden Fallstudien und Videosequenzen hält sich in Balance und trägt zu einer sehr selbstständigen Arbeitsweise und Wissenserweiterung bei. Motivierend empfand ich auch, wenn man Reaktionen auf seine Beiträge im Nachrichtenforum bekommt und man feststellt, dass andere deine Meinung teilen.

Land in Sicht

 
Nachdem man seine Lernunterlagen sorgfältig durchgearbeitet hat und in ein Gefühl für die Online Plattform entwickelt hat, erweist es sich als sinnvoll, die von der Wirtschaftsakademie vorgefertigten Lernfragen auszuarbeiten und vor der Prüfung ein paar kleinere, freiwillige Testläufe zu machen, die nicht benotet werden.
Wer Angst vor einer Online Prüfung hat, dem wird sie so definitiv schnell genommen.
Sowohl das Ausarbeiten der Fragen, als auch das freiwillige Quiz gaben mir die notwendige Sicherheit für den Prüfungsantritt und letzten Endes abzuschließen, was ich vor zwei Monaten begonnen habe.

Mein Learning

 
Abschließend stellt sich wie immer die Frage nach dem persönlichen „Learning.“
Inhaltlich nehme ich vor allem mit, welche Grundbedingungen für eine gelebte Innovationskultur in einem Unternehmen notwendig sind und wohin ich mich auch persönlich hin entwickeln möchte.
Der Schritt nach Außen, eine selbstverständliche Risikokultur, geistige Vielfalt durch Einbindung möglichst vieler MitarbeiterInnen, Freiraum, Experimentierfähigkeit und das Schaffen flexibler Netzwerke geben die Möglichkeit Neues zu Schaffen und nachhaltig zu innovieren.

Ein großer Dank an die Wirtschaftsakademie für die Erweiterung meiner beruflichen Perspektiven und Begleitung durch meinen ersten Online-Kurs, der mit Sicherheit nicht mein Letzter war.

am 28.12.2019 von Jennifer Weiss erstellt