Business Development Strategy – Innovatives Denken im Mamaalltag

Das Leben verlangt oftmals nach Planung, Management und nach einer gut durchdachten und klaren Strategie. Seit ich Mama geworden bin, sehe ich mich jetzt als 24h/365Tage Vollzeit Unternehmen. Ich merke wie sich mein Arbeitsmodell gewandelt hat, wie sich das Baby Development auf meine Mama Business auswirkt.

Klare zielgerichtete Maßnahmen werden nun verlangt, die mir helfen den Alltag zu erleichtern. Ich habe gelernt wie wichtig es ist klare Ziele zu formulieren, das hilft mir im Mamasein und meinem Kind zur Orientierung. Ich möchte gerne den Blogbeitrag hierfür nutzen zwei Welten zu vereinen, da ich derzeit weder Teilzeit noch Vollzeit im Berufsleben stehe, aber als Vollzeit-Mama tätig bin.

Das Geschäftsmodell Mama verlangt auch nach Organisationsstrukturen. Es müssen Werte geschaffen werden, Werte müssen klar und deutlich kommuniziert werden und die Werte verlangen nach Nachhaltigkeit. Die interne Kommunikation ist das A und O, weshalb ich versucht habe ein “Gutes Wertangebot” zu schaffen, mit einem klaren Nutzenversprechen (Value Proposition). Jeden Tag setzte ich mich damit auseinander es auch optimal zu erfüllen und versuche mich an folgende Merkmale zu halten.

  1. Konzentration: Derzeit konzentriere ich auf das tägliche Jobangebot, die Probleme die oft dahinter stecken und welche Gewinne sich erzielen lassen. Schlussendlich sind diese drei Tätigkeitsfelder für den Kunden aka. Kind am wichtigsten
  2. Fokussierung: Natürlich bedarf es einer wichtigen To-Do-Liste. Der Fokus liegt auf unerledigte Jobs, ungelöste Probleme und unerreichte Gewinne aus Kundensicht und die gilt es zu bewältigen.
  3. Prioritätenliste: Es ist mein Job die, meine Zielvorstellung und die meines Kindes zu bünden. Deshalb darf man sich nicht zu viele Ziele setzen, sondern eines nach dem anderen sollte angegangen werden. Es gibt dabei mehr um Qualität der Ziel und Problembewältigung weniger um Quantität.
  4. Berücksichtigen neben funktionalen Aspekten auch die emotionalen und sozialen Komponenten. Der emotionale Grundstein muss gefestigt werden in der Kundenbindung aka. Kinderbindung. Das gibt dem Kunden Stabilität in seiner fortschreitenden Entwicklung und hilft ihm bei der Orientierung der Gefühlswelt
  5. Kundensicht/Kindersicht: Die muss unbedingt mit einkalkuliert werden, dann lassen sich auch gut Erfolge messen. Versetzt man sich in die Lage des Kunden/Kind, kann man seine Welt besser verstehen und auf Bedürfnisse agieren
  6. Natürlich muss man die Ausgaben und Einnahmen berücksichtigen, schließlich kostet die Erhaltung des Unternehmens viel Geld und man darf nicht mehr ausgeben als man einnimmt.
  7. Der Konkurrenzdruck ist enorm. Jeder kann es besser, jeder weiß es besser und jeder will es auch besser als der andere machen. Wichtig ist, dabei sich bewusst zu sein aus Fehlern kann man lernen und man kann sich dadurch stark von der Konkurrenz abgrenzen.
  8. Wichtig ist es seinen eigenen Stil zu finden, der schwer zu imitieren und kopieren ist. Der dem Kunden(Kind) und einem selber das Versprechen gibt, sei du selbst, sei dir treu und du wirst wachsen. “Jede Herausforderung und jede Hürde mit Bravour meistern, weil wir an uns glauben”

Mein Fazit

Wie gesagt, ich konnte sehr viel mitnehmen aus diesem Kurs, sei es privat und später wieder beruflich. Die Welten in denen ich mich bewege driften oft gar nicht so weit auseinander, sondern fließen ineinander über, schließlich sind Unternehmen auch anfangs Babys von GründerInnen. Ein Unternehmen braucht auf vielen Ebenen eine ähnliche Pflege und
Hingabe, wie ein Kind. Es braucht einen internen Struktur Aufbau genauso wie externe Verhaltensregeln. Es steht im ständigen Kontakt mit der Außenwelt, mit der es kommunizieren muss. Es muss auf viele Einflüsse reagieren, um am Ball zu bleiben. Es darf nicht die Konkurrenz übersehen, sonst stolpert es und könnte in einen Strudel geraten aus dem es schwer alleine wieder herauskommt. Den Zeitgeist darf man nicht übersehen oder fern halten, sonst sehen die digitalen Zukunftspläne schlecht aus. Es braucht menschliche Interaktion durch eine starke Wertevermittlung und eine digitale Interaktion um Innovationsprozesse zu schaffen. Mir hat der Kurs weitergeholfen und ich sehe mich auf einem neuen Stand meiner persönlichen Weiterentwicklung.

am 17.06.2022 von Bianca Buchleitner-Scharf erstellt